Archiv für November 2008

Warteschleifenmusik

von Khark am 27. November 2008 um 00:09 Uhr

Warteschleifenmusik ist GEMA-Abgabenpflichtig, wie uns unser Telefontechniker auf der Firma mitteilte.
Konrkret bedeutet dies: 140 € pro Jahr, damit man als Warteschleifenmusik GEMA-Titel abspielen darf.

Schade. Das wird dann wohl nichts mit “Last Christmas” zur Weihnachtszeit :-)

Aber auch nichts mit “The Beez – Die Warteschleife”. ;-(
Songtext: http://www.lyricstime.com/the-beez-die-warteschleife-lyrics.html

Neuer GPG-Key

von Khark am 27. November 2008 um 00:05 Uhr

Ich habe einen neuen GPG-Key.
Die ID ist: 0xB7849C76

Bitte nutzt nur noch diesen um mit mir zu kommunizieren.

Falls er sich bei den üblichen Keyservern (pool.sks-keyservers.net oder pgp.mit.edu) noch nicht rumgesprochen hat, findet man ihn nochmal unter folgender URL:
https://brennt.net/0xB7849C76_pub.asc

Kharks nächster Congress …

von Khark am 27. November 2008 um 00:00 Uhr

… wird definitiv der 26C3 werden. Leider.
Das Geld hätte ich. Lust und Zeit auch. Allerdings verlangen wichtige familiäre Angelegenheit meine Anwesenheit über die Weihnachtsfeiertage.

So long.. Man sieht sich :-)
Und im IRC lasse ich mich bei Zeiten dann auch mal wieder blicken..

Congress!

von MichiK am 26. November 2008 um 21:53 Uhr

So, jetzt ist es definitiv amtlich: Ich habe ein !eof-Shoert geordert, eine Telefonnummer und mich (erstmals) als Engel registriert und blättere mich grade durch die diversen Wikis und den Fahrplan. Kurz: Der 25C3 wird mein nächster Congress. Auf den 21C3 hatte es mich ja verschlagen, weil ich irgendwann früher im Jahr nach !eof geschleppt wurde und die Leute und das Umfeld so cool fand, dass ich mir auch unbedingt einen Congress antun musste. Der war toll und danach war ich der Meinung, ich würde ab jetzt jedes Jahr hinfahren. Tja, beim 22C3 hatte ich zu viel sonstigen Stress und beim 23C3 und 24C3 jeweils nicht das Geld bzw. die Motivation, für ein paar Tage so einen Haufen geld rauszuwerfen. Nun bin ich gefreiwilligt worden, wieder zum Congress zu wollen, koste es, was es wolle – spätestens wer mir auf dem 25C3 begegnet, wird merken, was der Grund ist.

Nun ist es noch genau ein Monat hin und ich beginne grade damit, mich in alles reinzulesen, was man wissen sollte – primär aus Prokrastination (eigentlich müsste ich ja Physik lernen, aber…), sekundär, weil mir sonst die Zeit davon läuft und ich nicht 24 Stunden vor Beginn erstmal anfangen will, mir zu überlegen, was ich da eigentlich will. Im Moment kristallisiert sich allerdings auch heraus, dass ich garnicht wirklich alles durchplanen will. Mir die Tage mit Vorträgen vollstopfen bringt nichts, die kann man sowieso nie alle sehen und es ist sowieso einfacher und entspannter, sie anschließend in Ruhe zu Hause zu schauen. Dann lieber spontan sagen “Hmm, ich hab grade nichts zu tun, mal schauen, ob demnächst ein cooler Vortrag ist.” Auch ansonsten habe ich nicht viel Lust auf Planung, Spontanität ist gefragt. Spaß haben, Party und so.

Einige Dinge müssen trotzdem organisiert werden – das werde ich in den nächsten Tagen in Angriff nehmen (um dann am letzten Tag vorher vielleicht mal tatsächlich Fakten zu haben). Außerdem werde ich das nun mal zum Anlass nehmen, hier öfter was reinzukritzeln und dem Blog wieder Leben einzuhauchen. War ja schon fast tot hier…

Ach ja, wer Ideen hat, was ich machen könnte oder Anspruch auf gemeinsame Engel-Schichten anmelden möchte (Ich mache das ja zum ersten Mal und bin für fast jeden Spaß in der Hinsicht zu haben), fühle sich eingeladen, zu kommentieren.

Ja

von MichiK am 21. November 2008 um 02:38 Uhr

Um hier mal was zu schreiben: Es lebt noch.

Nur eine rätselhafte Randbemerkung: Manche Dinge ändern sich verdammt schnell…

Erfahrungen aus der Subversion-Umstellung

von Khark am 1. November 2008 um 13:20 Uhr

Ich habe bei mir in der Firma letzte Nacht sämtliche unserer SVN-Repositories vom SVN-Server unserer ehemaligen Mutterfirma auf unsereren eigenen migriert.
Knapp 14GB Daten an SVN-Dumps und gut 50 Repositories.

Was ich dabei gelernt habe war:
0. Die alten Repository-URLs per mod_rewrite auf die neuen Umzulenken war eine gute Idee und klappt problemlos. Auch wenn an 2 Stellen an der URL herumgeschrieben werden muss und das ganze von extern nach intern über eine ProxyPass und ProxyPassReverse-Direktive laufen muss.

1. PROPFIND vergessen zu definieren eine blöde Idee. Man erhält so wünderschöne Fehlermeldungen wie:
“Repository moved temporarily to $NEUER_PFAD please relocate”, wobei $NEUER_PFAD bereits der Pfad ist, unter dem das Repository dann letzten Endes nach der Umstellung auch liegt. TortoiseSVN konnte bei einem Relocate lediglich die Repository-Konfig nicht einlesen und verweigert somit die Umstellung..

Ein simples

<Limit PROPFIND>
Require valid-user
<Limit>

in Directory-Container für das SVN-Verzeichnis in der Vhost-Konfig behob dann das Problem.

3. Wenn Entwickler mit SVN nicht umzugehen wissen ist das blöd. Wir hatten ein Repository mit knapp 17.893 Commits. Es war aber nur 50MB groß. (Das sind nur 2,86 KB pro Commit!)
Des Rätsels Lösung?
Es wurden erst knapp 30MB an .xml-Dateien eingecheckt, dann mit dem nächsten Commit wieder gelöscht. Dann wieder eingecheckt usw. Nur ganz selten wurde mal eine .xml-Datei geändert.
Subversion hat dann immer brav alles eingespielt, wieder gelöscht usw.
Hat knapp 45min gedauert das Repository einzuspielen..

4. Sämtliche Gruppen-, Repository- und Benutzernamen ein jeweils eigenes Namensschema zu geben und die groups und htpasswd Dateien alphabetisch sortieren zu lassen war auch eine gute Idee.
Man findet sich auf Anhieb wieder zurecht :-)
Ich habe die Repositorynamen jetzt immer Kleingeschrieben und die Gruppen des Repositories heißen wie das Repository. Wenn keine Lese-/Schreibrechte vorhanden sind, werden die Rechte durch Unterstrich getrennt auch im Gruppennamen deutlich.
Wird Pfad-basierte Authentifizierung verwendet, werden die Pfad direkt nach dem Root-Verzeichnis des Repositories festgelegt.

Also z.B.:
[repo1:/]
@repo1 = rw
@repo1_read = r
[repo1:/Dokumentation]
@repo1 = rw
@repo1_read =

Wie das vorher aussah will man nicht wissen :-)