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Privatnutzung des Firmenlaptops & Co. (Update)

von Khark am 13. Mai 2010 um 15:48 Uhr

In diesem Text will ich mal meinen Standpunkt zur privaten Nutzung von Firmenlaptop/-handy & Co. darlegen und begründen wieso mir eine Firma eben keinen Gefallen tut, wenn sie in meinen Arbeitsvertrag schreibt das ich Firmenlaptop/-handy & Co. auch privat nutzen darf.

Update: Punkt 5 ist hinzugekommen.

Wir alle kennen das:
Man ist beim Kunden vor Ort macht irgendwas. Zwischendurch kommt dann ein Gespräch mit dem Verantwortlichen auf und man redet auch über andere IT-Probleme die der Kunde so hat.
Evtl. über dieses eine Freeware-Programm, das man problemlos unter Windows in der Kommandozeile starten kann um es in eine Batchdatei zu integrieren.
“Hmm das müsste ich noch irgendwo auf der Festplatte haben.” denkt man sich und begingt auf dem Laptop zu gucken um das Programm dann gleich auf den USB-Stick des Kunden zu kopieren.
Und “Ups” im nächsten Moment ist der Ordner mit den letzten Urlaubsfotos auf, weil das Touchpad mal wieder nicht so wollte wie man selbst.

Ob es einem egal ist, oder auch nicht, das dieser Kunde einen kleinen Einblick in das eigene Privatleben erhalten hat ist erstmal unerheblich.

Punkt 1: Was? Da liegen meine Daten drauf?
Wenn ich einen Techniker sehe, auf dessen Desktop sich die Ego-Shooter Icons nur so aneinanderreihen muss ich mir die Frage stellen ob er mit dem Laptop nicht auch mal bei Freunden spielt oder auf einer LAN-Party ist.
Möchte ich als Kunde in solchen Umgebungen meine Daten wissen?
Nein, auf gar keinen Fall.

Ebenso verhält es sich mit Systemen die einen “zugemüllten” Eindruck machen.
Der meiner Erfahrung nach auch häufig durch Privatnutzung entsteht.
(Abgelaufene Sharewareversionen, mehrere Fehlermeldungen beim Start, etc.)

Oder mal ein Beispiel aus eigener Erfahrung:
Ich erwähnte einem meiner Chefs gegenüber das ich privat ein neues Notebook suche.
Mein Chef erwiderte nur: “Wieso? Sie haben doch das neue Firmennotebook. Das können Sie doch auch privat nutzen.”
Worauf ich nur entgegnete: “Sie wissen auch das ich regelmäßig den Chaos Communication Congress des Chaos Computer Clubs besuche. Möchten Sie wirklich unsere Kundendaten in so einer Umgebung wissen?”
Chef: “Nein, natürlich nicht.”

Ich kann eben nicht wissen, welche Ansprüche ein Kunde an den Umgang mit seinen Daten legt.
Ich kann auch nicht wissen inwieweit er für dieses Thema sensibilisiert ist.
Daher lege ich einfach mal höhere Maßstäbe an mich um seine im Zweifelsfall erfüllen zu können.

Punkt 2: Das liebe Privatleben vs. Kollegen & Kunden
Punkt 2 ist sicherlich der, der für viele (auch nicht IT’ler) am griffigsten ist.
Ich speicher auf meinem Firmenlaptop keine privaten Daten, weil ich eben selbst steuern können will, wer was über mich privat weiß.
Ich will mein Laptop auch mal zur Not einem Kollegen für einen Kundeneinsatz geben können wenn seines kaputt ist.
Ohne Angst haben zu müssen das die Bilder meiner Freunde/-innen bald auf ominösen Fotoportalen auftauchen.
Ich will eben nicht das ein Kunde sieht das ich “World of Warcraft” spiele und mein Charakter “Khark” auf dem Realm “sowieso” ist.
Ich möchte, das wenn ich aus einer Firma ausscheide, der neue Kollegen nicht mit einem Recovery-Tool meine Urlaubsfotos wiederherstellt.

Speichert man private Daten auf einem Firmenlaptop stellt man sie, meiner Auffassung nach, auch in irgendeiner Art und Weise der Firma zur Verfügung.
Dies soll nicht bedeuten, das die Firma die Daten nutzt, nein.
Aber Datenlöschungsprozeduren in Firmen zu etablieren ist verdammt schwer. Irgendwie könnte man ja alles nochmal gebrauchen.
Das Image vor dem OS-Upgrade der Sekretärin von vor 10 Jahren? Besser nochmal behalten. Evtl. liegt ja irgendein wichtiges Excel-Dokument nur noch auf ihrem Desktop in diesem Image.

Mal wieder ein Beispiel aus eigener Erfahrung:
Eine Sekretärin brauchte Hilfe. Eine Exceldatei macht anstalten sich öffnen zu lassen.
Also geht man hin und findet den Platz verlassen vor. In der Mail stand aber das die Datei im Ordner “Austausch” auf dem Desktop liegt. Ebenso das sie gleich einen Kaffee holen geht und dies einer guter Zeitpunkt für mich zum Arbeiten wäre.
Da es ein Firmen-PC ist und mein Eingreifen erwünscht ist, habe ich auch keine großartigen Hemmungen dort alleine irgendwelche Ordner zu öffnen.
Nun finde ich aber in diesem Ordner auch Dateien vor, die ich anhand des Dateinamens eindeutig als privat einstufe. Und alleine die Dateinamen reichen aus um in meinem Kopf unschöne Bilder entstehen lassen.
Klasse. Ich meine, es ist bekannt gewesen das die Kollegin schwanger ist und bald in den Mutterschaftsurlaub gehen wird.
Allerdings möchte ich bitte erst später von meiner eigenen Frau/Freundin die ganzen kleinen ekligen Details einer Schwangerschaft erfahren.
Nicht am Arbeitsplatz einer mir größtenteils fremden Person.
Da ist bei mir irgendwo eine Schmerzens- und Schamgrenze überschritten.

Und dies gilt nicht nur für mich, sondern bestimmt auch für Kollegen.
Meistens weiß man gar nicht wie wenig ausreicht um jemand anders zu kränken.
Somit ist Privatdatenverzicht auf Firmenlaptops auch irgendwo eine Art von vorbeugender Rücksichtsnahme.

Und nochmal in aller Deutlichkeit:
Ich habe die besagten Dateien nicht geöffnet. Es reichten alleine die Dateinamen um unschöne Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen.

Punkt 3: Private Anforderungen sind nicht immer mit Firmenanforderungen vereinbar
Was nützt es mir, wenn ich einen Firmenlaptop habe, den ich zwar privat nutzen darf, dieser aber über keinen seriellen Ausgang für die Steuerung meiner Weltuntergangsmaschine verfügt?

Wenn ich privat eine Software nutzen will, die z.B. eine Windows .dll ersetzt, was dazu führt das die Stundenbuchungssoftware der Firma nicht mehr funktioniert.
Für welche Funktionalität muss mich mich dann entscheiden? Was kann ich im Zweifelsfall meinem Vorgesetzen gegenüber verantworten?
Beachte: Privatnutzung ist ein verdammt mieses Argument wenn es darum geht das man die einem zugewiesenen Aufgaben nicht erledigen kann.

Oder anders formuliert:
Privat- und Berufsleben kollidieren gerade in IT-Berufen, bedingt durch die einfache Erreichbarkeit (Instant Messenger, Mail, Handy, Mail auf Handy..), sehr häufig.
Für mich soll dieses Problem bitte ein soziales oder zeittechnisches bleiben. Nicht aber noch eines das auf Hardware basiert.
Das tun die Berufs- oder Privatprobleme im IT Bereich schon oft genug. Beides dann noch zu mischen wäre mir zuviel des guten.

Und wieder ein Beispiel aus meiner Erfahrung:
Ich will mein 9 Jahre altes, original Siemens-Handy ablösen. Interessieren tun mich vorallem Smartphones auf Linux-Basis (außer IPhone) zwecks VPN, Mail, SSH und Co.
Z.B. sowas wie Android/Maemo:
Chef sagt aber: “Du kannst ein Blackberry haben. Kein Android-Handy, das schickt nämlich jeden Link an Google. Und ich will nicht das unsere internen Links oder Zugangsdaten bei Google auftauchen.”
So, was nützt mir dann die Privatnutzung? Selbst wenn ich mir mein Firmenhandy aussuchen darf.

Mittlerweile habe ich beruflich das Blackberry und es ist toll. Könnte sogar was für privat werden. Nur der nötige BES samt Windows-Server.. Nee tut mir leid. Privat tu ich mir den Aufwand nicht an.

Punkt 4: Äh.. Die Kundenpräsentation wurde leider, äh, beschlagnahmt, äh, samt Laptop.

Ich betrachte es als eine Art Selbstschutz keinen Kundendaten auf meinen privat genutzten Systemen zu haben.
Dies schafft, meiner Meinung nach, auch Vertrauen da z.B. der Chef weiß das ich bei einem Ausschied aus der Firma nicht noch zu Hause überall “Sicherungskopien” habe.
“Kenntniss nur wenn nötig.” heißt es in geheimschutzbedürftigen Projekten.
Ich finde diese Einstellung prinzipiell im Firmenumfeld an sich erstmal gerechtfertigt. Wieso sollte ich also die Kundendokumentation auf meinem Spiele-PC liegen haben der evtl. morgen von der Polizei beschlagnahmt wird?

Das gilt natürlich auch, wenn der Chef einer Ex-Ex-Firma sagt: Bringen Sie mal Ihr Privatlaptop mit ins Projekt. Firmennotebooks gibt es nicht und Sie müssen ja arbeiten können.
Sorry, keine Chance. Entweder eine Firma ist in der Lage mir die benötigten Arbeitsmittel zu stellen oder eben nicht.

Klar kann man mal die Crimpzange von zu Hause mitbringen wenn nur ein Kabel gecrimpt werden muss. Allerdings habe ich es oft genug erlebt das aus einem Tag zwei werden, dann eine Woche.. Und anschließend findet keiner mehr die Crimpzange.
Daher habe ich auch vollstes Verständnis für Kollegen die sagen: Ich hätte das zwar zu Hause aber ich bringe es nicht mit. Soll die Firma das anschaffen wenn es benötigt wird.

Punkt 5: Mein Account. Meine Daten. Meine Freiheiten.
Häufig wird ja in Arbeitsverträgen die Übernahme von indirekt mit der Arbeit zusammenhängenden Kosten angeboten.
Zum Beispiel die Reinigung der Hemden, Tankkarte oder das Bezahlen von Accounts bei Onlinediensten die der MA zwar privat nutzt, der Firma aber auch einen Nutzen bringt (Neu-Akquise, o.ä.).

So hat man mir einmal angeboten meinen Xing Premiumaccount zu bezahlen.
Ich lehnte ab.
a) Standen die 4 Euro pro Monat nicht in dem Verhältnis zu der Leistung die damit ausgeglichen werden sollte.
b) Hätte ich damit irgendwo die Freiheit über meinen Account abgetreten. Mein Vorgesetzter/Chef hätte immer mit dem Argument kommen können “Warum gibst du den x/y nicht an? Wo der Account schon von der Firma bezahlt wird…”

Beispiel aus eigener Erfahrung:
Ich unterhielt mich mit meinen Chef über Xing und erwähnte nebenbei das ich den Kontaktwunsch eines Geschäftsführers einer anderen Firma abgelehnt hatte.
Mein Chef: “Oh.. Also das nächste mal fragst du mich bitte bevor du sowas machst.”
Ich: “Äh.. Wieso das? Es ist mein Account.”
Chef: “Wie? Zahlt den nicht die Firma? Meiner und der von $Vertrieblern wird von der Firma gezahlt.”
Ich: “Nein, ich zahle selbst.”
Chef: “Ok, aber trotzdem..”

Das wunderbare ist, das meine Punkte (a,b) und das Beispiel aus 2 völlig verschiedenen Firmen stammen und meine Theorie trotzdem bestätigt wurde.
Punkt 5 ist der Grund wieso ich in den meisten Foren (z.B. Nagios-Forum) eigene, neutrale Accounts anlege. Auch wenn es evtl. Firmenaccounts gibt.
Mein Account. Meine Daten. Meine Freiheiten. Und das beste: Ich kann ihn auch nach dem Verlassen der Firma weiterbenutzen. Ohne mich neu registrieren zu müssen und evtl. geknüpften Kontakte mitteilen zu müssen, das sich mein Forumname, etc. geändert hat.

Abgesehen davon schafft man so auch Kontinuität innerhalb einer Community. Jeder hat ja evtl. ein bestimmtes Gebiet wo er in einem Forum viel zu schreibt. Würde sich nun ständig der Nick ändern und überall nur “Tote Poster” sind trägt dies nicht gerade zu einer lebendigen, aktiven Community bei.
Und das wichtigste: Ich behalte den Post-Count :-)

Frauen und andere Merkwürdigkeiten

von Khark am 8. Mai 2010 um 20:36 Uhr

Ist es eigentlich normal bei euch Frauen sich Freitags-/Samstagsabends in der Kosmetikabteilung des Supermarkts zu schminken?
Ich konnte das jetzt hier in Karlsruhe schon mehrmals beobachten.

Und wie panisch und hektisch die betreffenden Frauen reagieren wenn man sich ohne Einkaufswagen nähert..
Schnell wird der Schminkspiegel wieder in die Handtasche gesteckt. Der geöffnete Lippenstift wieder geschlossen und zurück ins Regal gestellt, der Mascara-Stift ebenso.
Man könnte ja ein Mitarbeiter des Supermarktes oder gar ein Detektiv sein.

Dabei gibt es in den meisten Abteilungen doch immer 1-2 offene Dinger zum probieren nebst Schminkspiegel.
Wieso nehmt ihr nicht die?
Oder irre ich mich hier? Geschlechtsbedingt habe ich an Schminkutensilien eher weniger Interesse. :-)

Beweist es: Geeks sind besser als Xing (Update)

von Khark am 8. Mai 2010 um 20:28 Uhr

Da das Blog hier die Tage über umgezogen ist, hatte ich meine Frage zuerst auf Xing gestellt und erhoffte mir dort eigentlich ein paar brauchbare Antworten..

Aber leider wurde meine folgende Frage nur eher am Rande beantwortet bzw. gar nicht.

Khark fragt: Welche Blackberry Apps, neben SSH-Client und vCenter Mobile Access, könnte ein Linux Sysadmin evtl. auf seinem Blackberry 8800 vermissen?

Antwort 1: Strip Poker… sein Job ist eh langweilig genug…
Antwort 2: Was wäre das für ein Admin, der Strippoker braucht?! Mit ner SSH Shell auf dem Remote Rechner ist doch alles im Lack!
Antwort 3: BeWeather free – um zu sehen wie draußen das Wetter ist! ;-)
Antwort 4: Warum hat ein Admin noch ein olles 8800??? Mal über ein 9700 oder ein Storm II nachgedacht???

Tja.. Und nun seit ihr dran, welche Apps könnte man noch gebrauchen?
Persönlich würde mir noch ein Nagios Interface einfallen das mir den Zustand der Hosts/Services grafisch nett aufbereitet anzeigt.
Aber da habe ich bisher nur eine kostenpflichtige Version gefunden (Rove Mobile Admin) die zudem einen eigenen Server im Firmennetz erfordert.
Da nehme ich dann doch mit dem WAP-Interface vorlieb :-)

Update:
Nachdem ich diesen Thread hier im deutschen Nagios-Community Forum gefunden habe, nutze ich erstmal NagLite.
Allerdings muss man auch hier noch ein paar Anpassungen vornehmen, damit man nur wirklich existente Probleme angezeigt bekomme.
Nicht schon bekannte.

Kurz notiert

von Khark am 12. Februar 2010 um 14:59 Uhr

Gerade das erste mal in meinem Leben, das mir eine Kunde zum Abschluss des Telefongesprächs “Einen schönen Karneval” gewünscht hat.

Ich bekomme Angst.
Ich will hier weg.
Holt mich hier raus!

:-)

Endlich: DSL und Festnetz

von Khark am 11. Januar 2010 um 20:27 Uhr

Ich habe endlich DSL und Telefon. Hurra!

Heute morgen erwischte mich der Telekomtechniker noch knapp vorm verlassen des Hauses.
Und nachdem er dann die Leitung im Haus auch auf die richtige Leitung in Richtung Vermittlungsstelle gepatcht hatte klappte sogar der Sync im DSL-Modem.
Vodafone hatte einfach nicht die Leitung für meinen neuen Vertrag geordert, die mein Arcor-Anschluss genutzt hat.
Das war alles.

Hat ja auch nur knapp 6 Monate gedauert.. *arg*

Klasse ist übrigens wenn man im Nachhinein feststellt, wie sehr man von der Vodafone Hotline stellenweise verarscht wurde.
Von dieser Abteilung habe ich nie was gehört. Es gibt Sie wohl auch gar nicht.
Und die anderen Fehlerursachen waren es ja nun auch nicht..

Was lernen wir daraus: Ich brauche ein Gerät zum durchklingeln der Kabel dann kann ich dass das nächste mal mit meinem eigenen LSA-Tool machen..

So, jetzt erstmal alle angesammelten Downloads der letzten 6 Monate anstarten.

Amazon FTW!

von Khark am 2. Dezember 2009 um 00:41 Uhr

Ist hier gerade über ICQ reingeflattert gekommen.
Ohne Worte :-)

Amazon Fail.
Klick für größere Version.

Ich bin ein schwieriger Fall

von Khark am 25. November 2009 um 21:13 Uhr

Seit Mitte Juli warte ich also nun auf meinen Internet- und Festnetzanschluss.
Das Dilemma begann damit, das sich der Telekomtechniker nie blicken ließ.
Somit kündigte ich Anfang Oktober meinen Vertrag bei (damals noch) Arcor und machte mich auf etwas neues zu suchen.
Arcor stimmte meiner Kündigung Mitte Oktober zu.

Leider waren die Alternativen eher mau. Kabelanbieter haben irgendwie immer unangenehme Nebeneffekte was Internet angeht.
Seien es geringe Inklusivvolumen, sperren von bestimmten Protokollen bei hoher Netzlast, Deep Packet Injection oder einfach ein unzuverlässiges Netz.

Ende Oktober tauchte dann doch der Telekomtechniker auf. Eigentlich war der Termin seitens Arcor gekündigt wurden, aber sowas braucht 2 Wochen vorlauf um den Techniker auch zu erreichen. Somit wußte der Techniker von nichts und kam wie bestellt vorbei.
Ich hatte dann die spontane Idee den Anschluss schalten zu lassen und dachte eigentlich dies sei ein verdammt cleverer Schachzug gewesen.

Da nun der Anschluss geschaltet war, schließ ich einen Neuvertrag bei (jetzt) Vodafone ab.
Meinen alten Arcor-Vertrag wollte ich bewußt nicht wieder aktivieren, da ich schon so während Juli bis Oktober Probleme hatte.
Mal war die neue Vodafone Hotline für mich zuständig, dann aber irgendwie manchmal doch wieder nur die alte separate Arcor-Hotline.
Dieses Hotline-Hopping wollte ich mir sparen. Gerade für die Zukunft.

So, nun bekomme ich auf meinem DSL-Modem immer noch kein Sync.
Anschluß ist nicht geschaltet sagt mir Vodafone. Die Telekom lehnt eine Schaltung aber ab.
Mit der Begründung: “Äh.. Der ist schon geschaltet?”
Das ist dann der Punkt wo ich mir jedesmal den Spaß mache 15Minuten lang die Historie zu erzählen.

Heute wollte mir eine Dame dann meinen nächsten Anschalttermin per Telefon mitteilen.
Und ich teilte ihr mit das die Telekom diesen schon wiederufen hatte. (Endlich weiß man mal mehr als die Hotline! Yes!)
Ich sollte dann zu Hause nochmal testen ob es immer noch nicht geht und mich nochmal an die Hotline wenden..

Dies tat ich eben, erzählte wieder die Historie, gab meine 2 Kundennummern weiter und die Dame schaute sich meine Verträge und Tickets an. Bis ihr Auffiel das der alte Vertrag ja über Arcor lief. (Rede ich immer gegen Wände?)

Langerer Rede kurzer Sinn: Ich wurde jetzt nach Essen überwiesen, da ich ein besonders schwieriger Fall bin und in Essen eine Abteilung von Vodafone sitzt die direkt mit der Telekom telefonieren kann.
Alle anderen dürfen nämlich nur Faxe schicken.

Mit der Schaltung meines Anschlusses rechne ich zum 23.12.2042.

Designer-Kommode

von Khark am 27. Oktober 2009 um 21:41 Uhr

Ich bin jetzt stolzer Besitzer einer neuen Designer-Kommode.
Designer deshalb, weil Rückwand, Schublade und Einlegeboden noch fehlen.
Immerhin ist der Rahmen vollständig, so das man erkennen kann was es mal werden soll.

Ware war originalverpackt aber trotzdem unvollständig. *hmm*
Aber der Spiegel wurde immerhin vollständig geliefert :-)

Here Be Dragons and Kharks

von Khark am 25. Oktober 2009 um 22:04 Uhr

Ich habe jetzt schonmal präventiv, definitiv beschlossen, dass ich den 26C3 besuchen werde.
Die letzten Jahre konnte man mich dort ja nicht antreffen.

Nur wegen Engeln hab ich mich noch nicht festgelegt. Denke mal das mache ich vom Fahrplan abhängig.

Bin ich der Engel des Todes für Restaurants?

von Khark am 21. Oktober 2009 um 21:04 Uhr

Eigentlich wollte ich das hier schon länger bloggen. Habe es aber immer wieder vergessen und dachte dann schließlich “Ach, nicht mehr relevant.”
Und nun ist das Thema wieder hochgekommen. Also definitiv doch relevant..

Als ich in Karlsruhe ankam habe ich ziemlich früh einen Imbiss namens “Maisland” in der Kaiserstraße wahrgenommen.
Und hatte dort eigentlich immer vor mal hinzugehen, weil Mais einfach lecker ist. Egal ob zu Salat, Pizza oder einfach so am Stück mit Kräuterbutter.
Tja. Eines morgens war der Laden zu und die Schilder waren weg. Ein Schild namens “Geschäftsräume zu vermieten.” hing im Fenster. Klasse. Also doch kein Mais.

Dann gab es da noch so einen Bäckerladen auf den Weg zur Arbeit. Dort gabs lecker Fladenbrot mit Pfeffer, Mozarella und Tomaten. Alles frisch und günstig.
Eines morgens gab es das nicht mehr “Aus dem Programm genommen. Anordnung von der Hauptfiliale.” lautet die Auskunft der Bäckereifachverkäuferin auf meine Frage.

Dann war da noch so ein kleiner China-Imbiss in der Südstadt. Einmal dort gegessen. 2 Wochen später (als ich da wieder hinwollte) hatte der auch geschlossen. Gut, soo lecker war der nicht.

Und nun war ich eben bei Freshsub, meinen Salat fürs Abendessen holen. Nebenan ist eigentlich so ein Eiscafe wo es richtig leckeres Cookie-Eis gibt. Fast wie das von Ben & Jerrys. Tja.. Da hat der Laden auch zu und nun ist da ein Bekleidungsgeschäft drin.

Irgendwie schließen alle Läden kurz nachdem ich dort gegessen habe.
DAS IST SOWAS VON UNFAIR!

Jetzt bin ich Klugck!

von Khark am 13. Oktober 2009 um 00:27 Uhr

Neulich war ich ja an meiner alten Schule um mir meine Fachhochschulreife anerkennen zu lassen.
Den schulischen Teil hatte ich ja schon mit bestehen der 12. Klasse erreicht und den praktischen jetzt mit erfolgreicher Beendiung meiner Ausbildung.

Tjo, nun war vor kurzem meine Abschlusszeugnis mit der Fachhochschulreife im Briefkasten.
Wahnsinn. Da hab ich es ja doch noch zu was gebracht im Leben :)

Mal gucken ob ich irgendwann dann von Gebrauch machen werde und studieren gehe..

Andreas Eschbach: König von Deutschland

von Khark am 11. Oktober 2009 um 14:26 Uhr

Einer meiner Lieblingsautoran ist Andreas Eschbach. Über diesen habe ich schon ein wenig hier gebloggt.

Nun ist vor kurzem sein neues Buch “König von Deutschland” erschienen.

Für mich als bekennenden Geek, der sich seit nunmehr einem knappen Jahrzehnt im Fahrwasser des Chaos Computer Clubs herumtreibt und beruflich auch etwas mit IT-Sicherheit zu tun hat, war das Buch eine äußerst interessante und spannende Lektüre.
So spannend das ich einmal die Zeit vergaß bis 4 Uhr Nachts gelesen habe, den Wecker überschlief und am nächsten Tag erst um 11Uhr auf der Arbeit erschien. *peinlich*
Aber ich wette das men Chef die Aussage: Verpennt, weil zu lange gelesen so auch noch nie gehört hat :-)

Aber bei all meiner Technikliebe und IT-Vernarrtheit: Dieses Buch schildert auch für nicht IT’ler wieviel gefährliches Potenzial in der Wahlcomputer-Technologie steckt.
So wird die Tatsache, das bis zum Schluss nicht geklärt werden konnte wie der mafiöse Zauberkünstler Zantini die Wahlcomputer manipuliert hat, immer wieder bewußt herausgearbeitet.

Teilweise so deutlich das man sich fragen muss: Wurden die Wahlcomputer überhaupt manipuliert? War Vincents Hintertür die einzige Manipulationsmöglichkeit? Oder gibt es doch noch eine Schwachstelle die jeder übersehen hat?

Und das ist sicherlich auch einer der Kernpunkte von Eschbach wieso er dieses Buch geschrieben hat. Wahlcomputer sind eine überflüssige und gefährliche Technologie die nicht kontrolliert werden kann.
Er und seine Romanfiguren stellen fest: Wir haben bereits die beste Technologie die es gibt um Wahlen durchzuführen.
Papier, Stift und blickdichte Wahlkabinen.

Eine weiterer großer Punkt den Eschbach anspricht ist das Nichtvorhandensein von IT-Kompetenz innerhalb der regierenden Poliktik. Sei es nun der Zauberkünstler Zantini der Vincent über Brigitte “Was ist nochmal ein Browser?” Zypries aufklärt, um ihm klarzumachen wie mit dem Thema Sicherheit von Wahlcomputern umgegangen wird.
Oder die Regierung, die am Ende des Buches, nachdem größtenteils alles aufgeklärt ist und eigentlich die Kernaussage “Nie wieder Wahlcomputer.” klar sein sollte, bekanntgibt das man aus dem ganzen gelernt hat. Und postwendend neue Sicherheitsregeln für den Bau und Betrieb von Wahlcomputern bekannt gibt.

Im Nachwort findet er noch etwas deutlichere Worte:

Wir leben heute in einer Zeit digitalen Wahns. [...] Auch wenn in fast jedem Haushalt ein Computer steht, programmieren können die wenigsten. Und wer nicht programieren kann, der, tut mird leid, versteht nichts von Computern. Etwas von Computern verstehen heißt nicht, “tausend Tricks, aus Windows Vista mehr rauszukitzeln” zu kennen oder zu wissen, in welchem Untermenü man welches Häckchen setzen muss, damit ein Computerspiel funktioniert. Das ist Pillepalle und ungefähr so, als hielte man sich für einen KFZ-Techniker, nur weil man ein Auto tanken und anlassen kann und weiß, was für Benzinsorten es gibt.

Fazit:
Erschreckend wie humoristisch man eine Bedrohung schildern kann.

Man sollte auch sein Interview mit der Zeitschrift Cicero lesen:
http://cicero.de/97.php?ress_id=15&item=4271

Und den Trailer zum Buch gibt es bei Youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=kSH8dFSkguo

Und dann war da noch …

von Khark am 17. September 2009 um 22:49 Uhr

Der Kunde der mir morgens per Mail mitteilte:
“Der Dämonenserver geht nicht.”

Gemeint war der Domänenkontroller :-)

Simyo Rant

von Khark am 8. September 2009 um 22:58 Uhr

Ich bin ja mit meinem Handy bei Simyo. Und bisher gab es auch nie Grund zum Ärgern.
Ich habe die automatische Abbuchung konfiguriert, so das mein Prepaidguthaben automatisch aufgefüllt wird wenn eine bestimmte Euro-Grenze unterschreitet.

So, nun bin ich umgezogen und dementsprechend ändert sich auch meine Bankverbindung. Diese wollte ich ändern.
Ging aber nicht. Simyo meinte: “Bitte verifizieren Sie die neuen Kontodaten erst indem Sie einen kleinen Beitrag auf Ihr Guthabenkonto überweisen.”

Ok, zum Schutz vor Missbrauch eine sinnvolle Maßnahme. Leider habe ich dann vergessen die Überweisung zu machen, weil ich den iTAN-Bogen nicht finden konnte.
Blöderweise unterschritt ich am nächsten Tag das Limit. Die Autoaufladung sprang an und die Lastschrift schlug fehl.

2 Tage später erreichte mich eine Mail von Simyo:

Guten Tag Herr Khark,
Sie haben sich zu unserem Lastschriftverfahren angemeldet.

Wir konnten den von Ihnen festgelegten Betrag in Höhe von XX,00 Euro nicht per Lastschrift einziehen, da er von Ihrer Bank zurückgebucht wurde. Für die erfolglose Einziehung der Lastschrift von Ihrem Girokonto wird eine Gebühr in Höhe von 15,00 Euro fällig.

Wir möchten Sie bitten, den rückständigen Rechnungsbetrag, zuzüglich der angefallenen Gebühr für die Rücklastschrift, in Höhe von insgesamt XX,00 Euro spätestens bis zum 16.09.2009 auf unser Konto bei der Bla-Bank zu überweisen.

Erstmal finde ich 15 Euro Gebühren für eine geplatzte Lastschrift mehr als unverschämt. Aber ok.. Persönliches Pech. Billig-Handydiscounter eben. Die maximieren Ihre Gewinne auf andere Wege.

Nun wollte ich mich eben auf Simyo.de im Kundenbereich anmelden, um zu sehen ob das Geld angekommen ist und um die Bankverbindung zu ändern.
Ich habe nämlich keine Lust jetzt in den kommenden paar Tagen mit einem Guthabenstand unterhalb des Aufladungslimits zu telefonieren und wieder 15 Euro für nichts bezahlen zu dürfen..

Und welche Meldung empfängt nach dem Login?

Sie können sich zur Zeit nicht in “Mein simyo” anmelden:
Ihr simyo Konto ist wegen einer fehlgeschlagenen Lastschrift vorübergehend gesperrt. Bitte gleichen Sie die offenen Zahlungen aus.
Diese Information haben wir Ihnen auch als E-Mail gesendet.

Ihr simyo Service Team

Das mir damit der Weg zum Kundenservice auch halbwegs effektiv verbaut ist hat wohl irgendwer übersehen.
Und NEIN liebes Simyo. Von der Kontosperrung stand NICHTS in der Mail. Ich habe Sie eben Wort für Wort gelesen. Nichtmal in der Signatur wird dies erwähnt.

Das ich die Service-Hotline für 14ct./min in diesem Zustand ebenfalls nicht anrufen werde, sollte irgendwie klar sein, oder?
Danke. Ich bin bedient.

Über Festnetz könnte man das ja tun. Aber da Arcor/Vodafone keinen Wert darauf legt normal arbeitende Personen als Kunden zu haben bzw. die Telekom mit ihrem bescheuerten narzistischem Monopolgehabe nur Termine von 8-16Uhr vergibt und der Techniker nur mit einer Chance von 25% erscheint, habe ich nach 2 1/2 Monaten immer noch kein Telefon/Internet. (Simply UMTS tut dagegen tadellos. :-) )

Immerhin.. Wenn der Techniker am 15. September wieder nicht Punkt 8Uhr erscheint (und Arcor weiß, das ich z.Z. von 8-18 Uhr arbeite) habe ich ein Sonderkündigungsrecht.
Hat mir zumindest die nette, verständisvolle Hotlinedame gesagt. Aber ob das nur Apeacement-Politik war werde ich dann ja am 16. September sehen.

KabelBW jedenfalls soll es schaffen auch am Wochenende Technikertermine zu vergeben.
Und die sind 50% günstiger, bei 4MBit mehr Downstream und keine Internetzensierer.

Infos in sozialen Netzwerken als Ablehnungsgrund?

von Khark am 21. August 2009 um 20:36 Uhr

Momentan kommt durch die Median ja wieder das Thema “Private Informationen im Internet als Karrierekiller” hoch.

Meist geht es bei den Berichten darum, das Fotos von privaten Parties, Spassfotos und Kritik an vorherigen Arbeitgebern/Job oder Uni/Schule sich später negativ auswirken können, wenn diese Informationen von Personalern gefunden werden.

Personaler müssen schon eine verdammt komische Sorte von Menschen sein, wenn diese niemals Freude verspüren, Kritik an bestimmten Sachverhalten üben oder jeden Mitschüler/Lehrer in ihrer Laufbahn über alles geliebt haben. (Philosophische Bonusfrage: Kann man einen Mensch lieben, wenn man nicht Imstande ist Freude zu verspüren?)

Aber so einfach ist es meistens dann doch nicht. Gut für “Newssendungen” wie auf RTL2, etc. schon. Aber das reale Leben schreibt dann doch schönere, facettenreichere Geschichten.

Sicherlich mag es für einen Manager der sich jetzt positiv zum Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen äußert, nachteilig sein, wenn er sich im naher Zukunft bei der Lufthansa oder dem Frankfurt Airport bewerben will.

Aber was ich an der Sache nicht verstehe ist: Was zum Teufel ist daran so schlimm, das dieser Manager eine andere Meinung hat?

Was ist so schlimm daran, wenn Privatpersonen Fotos von Parties, auch in unvorteilhaft wirkenden Posen, von sich veröffentlichen?
Bedeutet “Im Sinne der Firma denken” automatisch nur daran zu denken wie diese mehr Geld verdienen kann? Eine Firma kann auch davon profitieren indem sie als besonders kundenfreundlich oder menschlich gilt. Und genau dieses spiegelt dann die Meinung des obigen Managers wieder.

WIR sind MENSCHEN. Wir schlafen nicht 15 Stunden am Tag und Arbeiten die restliche Zeit. Wir haben ein Privatleben, ein Intimleben und ein Berufsleben. Und ich kenne mit meinen 6 Jahren Erfahrung im Berufsleben verdammt viele Leute die dazwischen sehr genau trennen.

Ich sehe es daher gar nicht als Nachteil an, wenn mich eine Firma aufgrund von privaten Informationen die ein Personaler im Netz über mich ergoogelt hat, vom Bewerbungsverfahren ausschließt.

Im Gegenteil: In so einer Firma möchte ich glaube ich gar nicht erst arbeiten.

Denn es sind nicht die Personaler die so denken. Sie sind Menschen wie ich und du.
Es ist die Firma die die Vorgaben macht aufgrund derer Bewerber entweder eingeladen oder abgelehnt werden.

Die Firmen sollten sich lieber fragen, inwieweit die Informationen die man gefunden hat, überhaupt für die Firma relevant sind.
Nicht jeder Mensch bringt sein Privat- und Intimleben in die Firma mit ein.

Nerd-Insider

von Khark am 8. August 2009 um 19:35 Uhr

<3,14> BrainBug: Du bist im neuen Tattoo Mag !! …mit einem riesen Bericht über die SIGNIT …. Thema : “Nerds im Anmarsch –>Die Hacker-Tatoos des Chaos Computer Clubs” :)
<Zappt> 3,14: wtf?
<3,14> Zappt: Nee aber dem autor hat sein Votrag gefallen… ist ein echt netter Bericht mit viel wohlwollender aufklärung über die hackerszene
<BrainBug> 3,14: wtf?
<3,14> :D
<BrainBug> 3,14: ich hab da nen vortrag gehalten?
<BrainBug> 3,14: gibts das online
<3,14> BrainBug: Hast du nicht was zu Chipkarten in Reisepässen gemacht ?
<BrainBug> 3,14: oehm. ja, doch :)
<3,14> BrainBug: das coolste ist wenn der typ sich wundert das er einen koffein-flash bekommen hat obwohl er den ganzen tag nur diesen “komischen Eistee mit kohlensäure” getrunken hat :D

Naa, wer weiß welches Getränk hier gesucht ist? :D

Stadt Braunschweig verbietet Flashmobs

von Khark am 26. Juli 2009 um 12:57 Uhr

Krass. Kaum ist man aus der Region Wolfsburg/Braunschweig weggezogen, passiert dort doch mal etwas außerordentliches..

Die Stadt Braunschweig verbietet nämlich Flashmobs.
Siehe: http://www.scharf-links.de/141.0.html
Und: http://www.nerdcore.de/

Jetzt bin ich ja mal gespannt, was das Ordnungsamt macht wenn vor den Schloss Arkaden in Braunschweig 20 Leute, unabhängig voneinander, das gleiche tun.
Atem und Laufen zum Beispiel. :-)

Begründung war unter anderem folgendes:
3) Der öffentliche Raum in Braunschweig dient ausschließlich dem Verkehr, also dem Transfer von Wohnung a zu Wohnung b, von Wohnung a zu Geschäft b oder von Geschäft a zu Geschäft b.

Schön ist in diesem Zusammenhang auch folgende Aussage aus dem Forum der Piratenpartei:

Übrigens ist ein lustiger Nebeneffekt, dass wenn öffentlicher Raum nur dem Verkehr von Wohnung zu Geschäft oder Wohnung zu Wohnung dient, dass dann Ordnungsamtkontrolleure und Polizisten auf Braunschweigs Straßen nichts mehr verloren haben :D

Um es nochmal in alle Deutlichkeit zu sagen:
Am 08.08.2009 findet von 16 bis 18 Uhr KEIN Picknick auf dem Schlossplatz statt.

Deutsche Post/DHL zum 3.

von MichiK am 22. Juli 2009 um 16:41 Uhr

Das Thema, dass die Post unfähig ist, Pakete zuzustellen, hatten wir ja schon mal. Ich glaube, ich habe damals garnicht gebloggt, wie die Geschichte ausging. Nun ja, ich erhielt einige Tage später das Paket zurück, mit der Begründung, dies hätte in der Filiale gelegen und wäre nicht abgeholt worden. Kurz darauf wurde auf meinen Nachforschungsauftrag reagiert: Man müsse meinen Anspruch ablehnen, denn das Paket sei schließlich an mich zurückausgeliefert worden. Anbei eine Kopie eines unleserlichen Kringels, der angeblich die Unterschrift des Zustellers sein sollte. Für die Post sei die Sache damit erledigt. Auch nur ein Wort dazu, wo das Paket in der langen Zeit rumlag? Das würde wenigstens von der Motivation zeugen, sich in Zukunft verbessern zu wollen. Nein, Fehlanzeige. Der Kunde kann ja schon froh sein, wenn er sein Eigentum überhaupt zurück bekommt…

Heute geht nun das Kapitel Post/DHL in die nächste Runde. Wir erwarten mehrere Pakete an eine Packstation hier in Leipzig. Die Post teilte mir am 13. Juli mit, die fragliche Packstation stünde zur Zeit nicht zur Verfügung. Diese Mitteilung erhielt ich nur, weil dort angeblich eine Sendung auf mich warten sollte, die ich allerdings schon abgeholt hatte. Zu diesem Zeitpunkt war das Kind allerdings schon längst in den Brunnen gefallen, eine Sendung hing in der Luft. Der Screenshot ist von heute! Aufgrund früherer Erfahrungen, dass es wenig nützt, wenn der Empfänger sich beschwert, bekam der Absender des fraglichen Pakets (ein Versandhändler) eine Beschwerde an den Kopf geworfen und versprach, sich zu kümmern.

Drei Tage später schickte dann ein anderer Versandhändler eine einige Tage vor dem Beginn des Malheurs aufgegebene Bestellung los. Die fiel dann – wenig überraschend – dem selben Schicksal zum Opfer. Auf meine Nachfrage hin rief der Absender bei der Post an und als man ihm an der Hotline nicht helfen konnte, schrieb der Absender dann eine gesalzene E-Mail und drohte mit Anwalt und Schadenersatz. Dies bewegte die Post immerhin zu der Reaktion, er möge doch einen Nachforschungsauftrag stellen…

Nachdem die Post bei meinen Mails hingegen nicht in der Lage war, auch nur einen Funken einer Reaktion von sich zu geben und mir vielleicht wenigstens zu sagen, wann die Packstation wieder heile ist (die ist nämlich immer noch kaputt…), werde ich demnächst mal in der nächsten Filiale auftauchen und dort mal ein wenig rummeckern. Vielleicht kann mir dort zumindest jemand sagen, wann ich wieder mit der Packstation rechnen kann (Meine Hoffnung ist ja, dass die in der Luft hängengen Pakete dann einfach dorthin geliefert werden.) oder ob das verschollene Postauto wirklich von einem schwarzen Loch gefressen wurde oder mittlerweile gefunden wurde…

AWD ist nicht unabhängig

von Khark am 4. Juli 2009 um 20:29 Uhr

Beim Lawblog hab ich folgenden Link zur Süddeutschen Zeitungen gefunden.

Dort wird näher erläutert, wieso ein Gericht, mal wieder, urteilte das AWD (Ihr unabhängiger Finanzdienstler) eben nicht unabhängig ist.

Leider letzten Endes nur ein Ränkespielchen zwischen zwei großen Finanzdienstleistungsunternehmen, die sich gegenseitig ihre Marketingstrategien kaputtmachen wollen.
Aber den ein oder anderen netten Einblick bekommt man trotzdem.

Schnelle Reaktion erwünscht?

von Khark am 4. Juli 2009 um 10:05 Uhr

Meine Krankenkasse möchte ein Bild von mir für die elektronische Gesundheitskarte. Da ich diese aber in ihrer derzeitigen Form nicht so toll umgesetzt finde und evtl. durch den Umzug sowieso die Krankenkasse wechseln werden, bekommt sie dieses Foto nicht.
Pflicht ist es ohnehin nicht.

Schade. Dabei schenkt meine Krankenkasse den 1.000 schnellsten Einsendern doch einen Kinogutschein.

Nettes Lockmittel um folgende Regelung zu umgehen:

Die Angaben zum Geschlecht und zum Zuzahlungsstatus, wie auch die Aufnahme eines Lichtbildes des Versicherten, sind erst durch das Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GMG) vom 14. November 2003 als verpflichtend eingeführt worden. Die Angaben waren auch in der KVK spätestens zum 1. Januar 2006 aufzunehmen (§ 291 Abs. 2 Satz 2 SGB V). Versicherte bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres sowie Versicherte, deren Mitwirkung bei der Erstellung des Lichtbildes nicht möglich ist, erhalten eine Krankenversichertenkarte ohne Lichtbild.

Nice try.

Insgesamt erinnert mich das sehr an die Vorgehensweise der Deutschen Bahn als ich meine Bahncard beantragt habe.
Nein! Ein Foto müsse ich un-be-dingt beilegen, sonst müsste ich je-des-mal meinen Personalausweis zusätzlich vorzeigen.
Ich verzichtete trotzdem. Teilte ich der Dame an der Telefonhotline mit.

Jetzt habe ich die Karte knapp 1 Jahr. Bin IC, ICE und in div. Regionalbahnen gefahren. Noch nie wollte wer meinen Personalausweis sehen.
Ticket und Bahncard waren bisher immer ausreichend.