Archiv für Januar 2006

Ye good old ASCII-Theme

von Khark am 30. Januar 2006 um 22:28 Uhr

Irgendwie scheint der Apache die RewriteRules gecached zu haben oder so???

*grübbel*

Naja.. So lange wir auf den restart warten definieren wir unser Erscheinungsbild einfach als das vi-Theme.
Das macht uns nicht nur 31337 sondern auch 334571210.

Ach ja: Dieses Posting bedeutet, das der Umzug abgeschlossen ist.

Nomaden-Geeks

von Khark am 29. Januar 2006 um 00:46 Uhr

So, damit ihr im Stress zwischen virtuellem Umziehen und Deadline einhalten nicht zu kurz kommt, gibt es hier mal eine Info.

Der Server auf dem diese Daten liegen wird Sonntag gnadenlos abgeschaltet. Zwar sollen die Daten vorher noch umziehen, aber wie schnell dies passiert.. K.a. Wenn alles gut läuft tut es Montag morgen :D
Ansonsten müsst ihr eben mal eine Zeit ohne uns auskommen.
Mit meinem Shellacc bin ich nun jedenfalls umgezogen, dazu habe ich mir bei zhosting einen virtuellen Debian Server geholt.
– Ich komme z.Z. einfach nicht dazu weiter das SuSE-System zu zerschießen, aber IRC, Silc und ICQ brauche ich trotzdem.

Anmerkend sei noch gesagt, das“scp -r” extrem praktisch ist und man usermod -d -m und usermod -l machen sollte bevor man alle screens gestartet hat… *grml*

Spiel

von MichiK am 28. Januar 2006 um 20:02 Uhr

19:59:48 < LimeLoop> Khark: ich weiß ein spiel .. wer von euch beiden macht schneller einen neuen Amish Geeks Artikel :)

Ich.

Mitarbeiterfreundlich

von Khark am 27. Januar 2006 um 14:01 Uhr

$IT-Konzern hat massive Probleme. Eines davon ist zuviele Mitarbeiter bei zuwenig Aufträgen.
Also einigt man sich mit dem Betriebsrat darauf, allen Mitarbeitern die ein bestimmtes Alter erreicht haben Abfindungsangebote zu unterbreiten, damit diese freiwillig $IT-Konzern verlassen.

$Mitarbeiter1 ist in $Projekt von $IT-Konzern beschäftigt und hat das Alter erreicht um ein Abfindungsangebot zu erhalten. Anmerkend sollte man sagen, das $Mitarbeiter1 ein Genie auf seinem Gebiet ist und jahrzehntelange Erfahrung mit den Produkten, für die er zuständig ist, hat.
Zudem wird er in $Projekt dringenst benötigt. $Vorgesetzte wissen dies auch.

Trotzdem, der Betriebsrat hat gesagt: Entweder alle oder keiner. Das unterbreiten von Abfindungsangeboten darf nicht von der Wichtigkeit des jew. Mitarbeiters abhängen. Dies wäre unfair.

Somit erhält $Mitarbeiter1 sein Abfindungsangot im 6stelligen Euro-Bereich. $Mitarbeiter1 verlässt daraufhin $IT-Konzern, schließt aber in der gleichen Woche einen Vertrag als externer Berater für $Projekt bei $IT-Konzern ab.

Er verdient jetzt knapp das 3-fache von dem, was er vorher als normaler Mitarbeiter bei $IT-Konzern verdient hat.

Manchmal hat man echt einfach nur Glück.
– Ich hätte es genau so gemacht.

Die zeitliche Sinnhaftigkeit von Fragen

von Khark am 27. Januar 2006 um 13:45 Uhr

Wir schreiben Freitag den 27. Januar 2006:
Schulungsteilnehmer: Herr Trainer, löscht Solaris beim runterfahren immer das /tmp Verzeichniss?
Trainer: Ja, genau.
Schulungsteilnehmer: Ach deswegen sind meine Shellskripte immer gelöscht, wenn ich mich hier morgens an meinen PC setze, das ist mir nämlich Dienstag schon aufgefallen.
<kurze Pause>
Schulungsteilnehmer: Ist nämlich ein bisschen ärgerlich, wenn ich mir die Skripte dann nochmal schreiben oder vom Nachbarn abschreiben muss.

Wikipedia in 100 Bänden

von MichiK am 26. Januar 2006 um 21:07 Uhr

Wow! Und jetzt wollen die bei A anfangen… dann hab ich ja noch eine Weile Zeit, “meine” Artikel (von diesem über diesen, diesen, diesen bis zu diesem und jenem) mal so richtig auf Hochglanz zu polieren. Wer am Ball bleiben will, sollte mal hier schauen.

Kleiner Schraubenzieher?

von MichiK am 26. Januar 2006 um 06:27 Uhr

Gestern Abend klingelt es an der Tür. Ich mache auf, draußen steht ein Mann, um die 50, fällt sofort in die Kategorie “echter Sachse”, wohl einer meiner neuen Nachbarn. Das bestätigt sich, als er anfängt zu reden. Er fragt, ob ich “einen kleinen Schraubenzieher,” für ihn habe, “so für Lüsterklemmen, weil ich bin grad am Lampen anschließen hier und der, den ich hab, ist kaputtgegangen, wissen’se?” Warum drückt er sich so umständlich aus und fragt nicht einfach nach einem Phasenprüfer? Normale Schraubenzieher will man für Basteleien an potenziell spannungsführenden Teilen sowieso nicht verwenden.

Natürlich kriegt er einen – ich hab drei Stück davon. Mindestens. Mal schauen, ob er sein Versprechen gehalten hat, mir den in den Briefkasten zu werfen, wenn er fertig ist. Ich frage mich, warum nicht mal Leute nach dem exotischen Werkzeug fragen. Wie wäre es mit Torx-Bits? Oder Inbus-Schlüsseln in sieben Größen? Oder Isolier- und Dichtungsband? Ich habe mir den Ruf, in der Hinsicht verdammt gut ausgestattet zu sein, schließlich schwer erarbeitet… Mein Vater ist passionierter Heimwerker und meint, dass ich ohne Werkzeug nicht leben kann. Also hat er mir eine schätzungsweise 15 kg schwere Werkzeugkiste mitgegeben, als ich ausgezogen bin.

Was auch irgendwie schade ist: Nie fragt eine weibliche, attraktive Nachbarin im passenden Alter, ob ich ihr mal eben bei $handweklicher_Tätigkeit helfen kann…

Das Quakenet

von MichiK am 23. Januar 2006 um 20:48 Uhr

Das Quakenet ist wohl der Sammelplatz für merkbefreite Idioten, darüber brauchen wir hier nicht zu diskutieren. Aber offensichtlich ist nicht nur die Mehrzahl der User dumm, sondern auch die Adminis dort leiden unter einem nicht vorhandenen Gehirn oder ähnlichem.

Grade trudelte das ein:

20:32:37 [QuakeNet] -!- Clients connecting via Tor exit nodes are not welcome on this network
20:32:37 [QuakeNet] -!- ERROR Closing Link: MichiK by xs4all.nl.quakenet.org (G-lined)

Die mögen allem Anschein nach Tor nicht. Schön für sie. Aber dennoch haben sie eine interessante Definition von “Tor exit node”. Ich betreibe zwar einen Tor-Node, aber:

grep ^ExitPolicy /etc/tor/torrc
ExitPolicy reject *:*

Die Wasserflasche

von MichiK am 22. Januar 2006 um 22:13 Uhr

Ich habe eine Wasserflasche im Kofferraum meines Autos, für den Fall, dass mein Kühlkreislauf leckt oder die Scheibenwaschanlage unterwegs leer ist. Nun ist es draußen wirklich kalt, nämlich schon weit unter -10° und es wird im Laufe der Nacht wohl noch kälter (vermutlich bis zu -20°), also habe ich die Flasche mal aus dem Auto geholt.

Die ist mittlerweile zum massiven Eisblock gefroren und bevor die mir in ein paar Tagen, wenn es wärmer wird, im Kofferraum ausläuft, weil sie sicherlich irgendwo schon gebrochen ist, hab ich sie mal hier in die Bude gestellt zum Auftauen.

Ein sehr interessanter Effekt: Draußen fühlte sie sich nicht sonderlich kalt an. Hier drinnen, wo sie schon ein paar Grad wärmer ist, aber dafür voll mit Kondenswasser, tut das Anfassen weh.

Nightskaten Termine 2006

von Khark am 22. Januar 2006 um 16:51 Uhr

Nächstes Jahr scheint es echt arg kahl zu werden, was NightSkaten Termin im Raum Wolfsburg-Gifhorn angeht

Gifhorn: www.skate-team-gifhorn.de/mtv_inline_nightskaten.htm
Freitag, 26.05.2006 – 20:00 Uhr
Freitag, 15.09.2006 – Treffen: 19:30 Uhr, Start: 20:00 Uhr

Die Termin für das Wolfsburger Nightskaten sind noch nicht verfügbar.
Update: Es gibt dieses Jahr kein Nightskaten in Wolfsburg. Siehe hier: /blog/kein-nightskaten-in-wolfsburg/

Dafür habe ich nun herausgefunden, das es in Paderborn ein Nightskaten gibt. Mal gucken ob eines stattfindet wenn ich mal von der Firma aus da bin:
Paderborn: www.skate-night-paderborn.de
Freitag, 21.4.2006 – 20:00 Uhr
Freitag, 12.5.2006 – 20:00 Uhr
Freitag, 2.6.2006 – 20:00 Uhr
Freitag, 14.7.2006 – 20:00 Uhr
Freitag, 4.8.2006 – 20:00 Uhr
Freitag, 25.8.2006 – 20:00 Uhr
Freitag, 15.9.2006 – 20:00 Uhr
Freitag, 6.10.2006 – 20:00 Uhr

Zudem scheint es in Paderborn nette Strecken zu geben: http://www.paderborn.de/freizeit/freizeitaktivitaeten/109010100000017184.php

Und in Gütersloh ist auch was???
http://www.surftreff-online.de/shop_content.php?coID=250

Aber dafür ist in Braunschweig was:
http://www.skate-bs.de/Skaten_in_BS/skaten_in_bs.html
(Wenn auch inoffiziel.)

Und in Hannover auch: http://www.skatebynight.de

In Bielefeld gab es wohl mal was: http://www.skatenight-bielefeld.de/
– Interessant, das Padeluun da mitgemacht hat.

Gute Software vs. Firefox

von MichiK am 21. Januar 2006 um 20:41 Uhr

Bei guter Software kann man anhand der Versionnummern in etwa folgendes Verhalten prognostizieren:

Version 0.x: Die Software ist noch in der Testphase, einzelne Features funktionieren noch nicht, es kommt vereinzelt zu Abstürzen. Macht aber nichts, ist schließlich noch ganz frisch.
Version 1.0: Die Software ist “fertig” und alle Features sollten drin sein. Es kann aber auch noch Bugs geben.
Versionen 1.x: Die Software wird weiterentwickelt und in der Regel immer ausgereifter.

Bei Mozilla Firefox beobachte ich folgendes:

Die Versionen um 0.8 waren schlank, stabil, konnten genau das was sie sollten und nicht mehr und nicht weniger, es war kein “Feature”, dass die Software auch ohne Installation funktionierte, sondern sogar der Normalfall. (BTW: Erinnert sich jemand an die Zeiten, als das Ding noch “Firebird” hieß?)
Die Version 1.0.x wurde immer dicker, bekam zusätzliche Features und hatte nach einer Woche Dauerbetrieb den RAM komplett aufgefressen. Macht aber nix, startet man es eben alle 1-2 Wochen neu, wenn es zu träge wird. Immerhin läuft das Ding stabil.
Die neuste Version 1.5 neigt erst recht zum RAM fressen und füllt den RAM nach spätestens drei Tagen zu 70% aus. Wenn der RAM dann voll ist, wird er durch einen kommentarlosen und eleganten Absturz schnell und unkompliziert wieder freigeräumt.

Beweis für die Bielefeldverschwörung gefunden

von Khark am 21. Januar 2006 um 19:54 Uhr

Bielefeld existiert! Sie wollen zwar, das wir denken es gäbe Bielefeld nicht – aber Sie haben die Rechnung ohne die Amish Geeks gemacht.
Einer von uns hat sich in einer halsbrecherischen und hochriskanten Aktion (Schonmal A2 gefahren wenn nur Rentner unterwegs sind?) in den inneren Sicherheitsring rund um die Innenstadt geschmuggelt. Dort waren wir sogar in der Lage den eindeutigen Beweis für die Existenz von Bielefeld zu bekommen.
– Einen Stadtplan.

Wieso man diesen Stadtplan nur im inneren Sicherheitsring bekommt wurde mir klar als ich ihn sorgsam und gewissenhaft studierte um ein Internetcafe zu finden in dem man auch seinen Laptop anschließen kann.
Den in eben jenem Stadtplan, ist der Sitz der Bielefelder Desinformationsanstalt ausgewiesen. Gleich neben der Heeper Straße.

Bild bis zur Klärung der Rechtslage mit der G.E.K.A entfernt.

Und bevor Sie die Möglichkeit haben mich zu töten, veröffentliche ich diese Informationen weltweit um so mein Leben zu retten.
– Funktioniert bei Serenity/Hackers und sonstwo doch auch.

Anybody seen my ringding?

von Khark am 21. Januar 2006 um 19:20 Uhr

Sachdienliche Hinweise zum derzeitigen Aufenthaltsort meines Handys nehme ich unter meiner Handyrufnummer entgegen.
Blöd nur das der Akku leer ist…

Leute gibts …

von MichiK am 21. Januar 2006 um 18:19 Uhr

… die lachen an einem Tag noch über ihren Opa, der ihnen im Winter, wenn die Straßen spiegelglatt sind, einem Eimer Sand mitgibt, wenn sie sich sein Auto ausleihen. Und am nächsten Tag legen sie sich dann bei Glatteis mit dem Fahrrad gepflegt auf die Fresse.

… die stellen sich an einem regnerischen Tag mit mehreren Zentimeter tiefen Pfützen auf der Straße direkt an den Straßenrand (der Bürgersteig ist ca. 4 Meter breit) und fluchen dann über die dämlichen Autofahrer, die nicht aufpassen und sie nassspritzen.

… die glauben, dass die Warnblinkanlage Park- und Halteverbote jeglicher Art (vor und auf Fußgängerüberwegen, wenige Meter vor Ampeln und Bahnübergängen, in zweiter und dritter Reihe, auf Fahrbahnen mit Richtungspfeilen, und nicht zuletzt direkt unter einem Halteverbotsschild) ohne Probleme einfach außer Kraft setzt.

… die streuen den Gehweg vor ihrem Haus auch bei fieser Schneeglätte mit Sand, der dann Fußgängern trügerische Sicherheit gibt, weil er im antauenden Schnee versinkt, der dann anschließend nachts wieder überfriert und am nächsten Morgen glatt wie eine Eisbahn ist, aber gut gestreut aussieht.

Die Sache mit der Leiter

von MichiK am 18. Januar 2006 um 11:59 Uhr

Ich soll als Übungsaufgabe ausrechnen, wie stark die Reibung zwischen Fußboden und Leiter sein muss, wenn man eine Leiter mit einem bestimmten Winkel an eine Wand lehnt. (\alpha sei in diesem Fall der Winkel zwischen Leiter und Fußboden.) Nachdem sich ein Haufen Zeug wegkürzen lässt, komme ich dabei auf folgende Bedingung für den Reibungskoeffizienten \mu, damit die Leiter stehen bleibt und nicht zu rutschen beginnt:

\mu > \frac{\cos \alpha}{\sin \alpha}

Oder für normale Menschen:

Das sieht ja schonmal recht nett aus. Plottet man cos x / sin x im Bereich [0,π/2)], sieht man eine Kurve, die aus dem Unendlichen kommend nach und nach etwas flacher wird und dann bei π/2 die y-Achse schneidet:

Dies entspricht ja auch den Erfahrungen aus der Realität: Je steiler man eine Leiter an eine Wand lehnt, desto stabiler steht sie. Stellt man sie zu flach hin, rutscht sie weg. Stellt man sie exakt senkrecht, hat man eher das Problem, dass sie oben von der Wand wegkippt, aber ganz sicher wird sie nicht unten anfangen, zu rutschen.

Der interessante Teil versteckt sich erst im zweiten Teil der Aufgabe: Ein Mann klettert die Leiter hinauf. Was passiert? Meine Antwort: Nichts. Alles bleibt, wie es ist. Logisch oder nicht? Ich denke, ja:

Das ist eine Frage des Drehmoments. Vereinfacht erklärt: Verantwortlich dafür, dass die Leiter rutscht, ist eine Kraft, die am oberen Ende der Leiter angreift, die die Leiter in die horizontale Lage drehen will. Diese Kraft kann ein bestimmtes Drehmoment ausüben, abhängig vom Winkel, mit dem die Leiter an der Wand lehnt und abhängig von der Lage des Schwerpunktes. Je weiter oben der Schwerpunkt liegt, desto stärker ist diese Kraft, aber desto geringer ist auch die Entfernung vom Schwerpunkt (geringe Entfernung bei gleicher Kraft => kleines Drehmoment). Auf der anderen Seite hat man eine Reibungskraft, die ebenfalls ein vom Winkel und von der Stärke der Kraft abhängiges Drehmoment ausüben kann. Je weiter unten der Schwerpunkt liegt, desto stärker ist auch die Kraft, aber desto geringer auch die Entfernung zum Schwerpunkt. Schreit doch gradezu danach, als ob sich da was gegenseitig ausgleicht…

Der Mann, der auf die Leiter steigt, tut ja nichts anderes, als den Schwerpunkt zu verlagern. Die Masse ist in dem Fall egal, die kürzt sich so oder so raus.

Hat jemand eine bessere Idee oder zumindest irgendwas an meiner Theorie auszusetzen? Ich bin mir nicht sicher und hab das komische Gefühl, dass meine These wirklich stimmen könnte… ;)

Tipps für ein sorgenfreies und sicheres Leben im Überwachungsstaat

von MichiK am 16. Januar 2006 um 23:52 Uhr
  1. Im Sichtfeld der Überwachungskameras (also überall) immer lächeln, aber dabei nie direkt in die Kameras schauen, denn das macht verdächtig.
  2. Nicht lachen, rauchen, trinken, spucken, sprechen oder schnell bewegen, aber auch nicht rumstehen, denn das macht verdächtig.
  3. Keine auffällige Kleidung tragen, keine bunten Farben, keine T-Shirts mit politischen Statements, aber auch keine betont neutrale Kleidung, denn das macht verdächtig.
  4. Keinen Bart, Schurrbart, lange Haare oder Glatze tragen, aber auch keine Durchschnittsfrisur, denn das macht verdächtig.
  5. Auf Fragen von angeblichen Passanten wie “Was halten Sie von der politischen Situation zur Zeit?” höflich und positiv antworten, aber nicht zu formal, denn das macht verdächtig.
  6. Bei lautem Anruf durch eine Person, egal ob in Uniform oder Zivil, sofort flach auf den Boden legen, die Hände hinter dem Kopf verschränken und auf weitere Anweisungen warten, dies aber nicht unnötig ausführen, denn das macht verdächtig.
  7. Sich generell unauffällig verhalten, aber nicht zu unauffällig, denn das macht verdächtig…

Frei nach diesem Post im Heise-Forum.

Überwachungs-Overkill und Alternativen

von MichiK am 16. Januar 2006 um 02:21 Uhr

Auf dem Dach einer Tankstelle hier in der Stadt befinden sich schlappe 10 (in Worten: Zehn!) CCTV-Kameras, die in Richtung der Zapfsäulen gerichtet sind – und vermutlich noch einige mehr, die man auf den ersten Blick beim Vorbeifahren nicht sieht. Ich frage mich da nach dem Sinn…

Ja, ich verstehe, dass die Tankstellenbetreiber es für nötig erachten, Videoüberwachung durchzuführen. Ich finde es zwar nicht gut, aber verstehen kann ich es. Jeder könnte sonst hinfahren, volltanken und wegfahren. Wenn ein Komplize gleichzeitig ins Kassenhaus geht und den Kassierer ablenkt, hat der auch kaum eine Chance, sich das Kennzeichen des Benzindiebes rechtzeitig zu merken. Da macht eine Kamera schon Sinn. Aber 10 Stück? Eine einzige, an der alle Autos vorbeifahren, würde doch genügen? Na gut, genehmigen wir auch eine zweite, auf der man erkennen kann, wie jemand tankt, einsteigt und wegfährt. Aber wozu braucht man direkt so viele…? Kann mir das jemand sinnvoll erklären?

Es gibt übrigens auch Systeme, wie man ganz ohne Kameraüberwachung auskommen könnte. 24-Stunden-SB-Tankstellen machen das schon so: Bezahlung per Vorkasse! Erst zahlt man einen bestimmten Betrag ein (z.B. mit Geld- oder EC-Karte), entsprechend kann man dann tanken. Dies würde Benzinklau recht effektiv verhindern bzw. zumindest die Möglichkeiten dazu stark eingrenzen. Als netten Nebeneffekt hat man dann gleich noch das Kassenpersonal wegrationalisiert. Ja – es würde auch Probleme geben: Wie macht man das mit der Bezahlung, wenn man mehr Geld gebucht hat, als man Benzin tanken kann? Bei Barzahlung geht das ja noch recht einfach – man steckt x Euro rein und wenn man die Zapfpistole wieder einhängt, gibts das nicht verbrauchte Guthaben als Wechselgeld. Bei Geldkarten-Zahlung ginge das auch noch: Guthaben der Karte abfragen und die Karte mechanisch sperren. Tanken maximal bis zum Ende des Guthabens erlauben, danach entsprechenden Betrag abbuchen, der verbraucht wurde, Karte wieder entsperren, fertig. Geht das bei EC-Cash auch? Gibt es entsprechende Funktionen, um den Kontostand abzufragen, bevor man eine Buchung durchführt? Gibt es dafür sinnvolles Error Handling?

Wie wird gebloggt?

von MichiK am 16. Januar 2006 um 01:54 Uhr

Die “Forschungsstelle ‘Neue Kommunikationsmedien’” hat letztes Jahr im Oktober eine Umfrage du den Blogging-Gewohnheiten der deutschen Blogosphere veröffentlicht – davon habe ich damals irgendwie nichts mitbekommen, was nicht grade für meine Intergration in diese Blogosphere spricht – nun ja…

Die Ergebnisse der Umfrage lesen sich jedenfalls recht interessant, wobei ich zugeben muss, dass mich nicht sonderlich viel davon jetzt so sehr überrascht hat. Man darf gespannt sein, wie die angekündigte Folgeumfrage aussehen wird bzw. was aus den Ergebnissen der ersten Umfrage wohl wird.

Gender-Change sind bäh

von Khark am 14. Januar 2006 um 13:48 Uhr

Gestern ein 5m KVM-Kabel gekauft, damit ich den KVM-Switch auf meinen Schreibtischen stellen kann und Hummel (das ist der Rechnername) trotzdem noch über diesen bedient werden kann.
Eine Umstellung meiner PCs bedingt durch den neuen 19″ TFT hatte dies erforderlich gemacht.

Leider hab ich gestern nicht darauf geachtet, das in dem Beutel ein normales 5m VGA-Verlängerungsbabel lag. (Eine Seite: Papa, andere Seite Mutter). Die PS2-Anschlüsse sind auf beiden Seiten “Papa”.
Somit lag für das VGA-Kabel ein Gender-Changer dabei.

Eben jener Gender-Changer bewirkte, das mein Bild unscharf war, mein Mauszeiger 4 Schatten hinter sich her zog (der 1. Grün, 2. Schwarz, 3. Grau und der 4. dann Dunkelblau) sowie mein Hintergrundbild leichte grüne Streifen hatte.
– Obwohl es nur aus den Farben Schwarz, Weiß und Grau besteht..

Klasse.. –> Umtauschen.

T-Online und Firmen, Teil2

von Khark am 14. Januar 2006 um 13:17 Uhr

Wenn man bei T-Online als Firma, zwecks VPN-Einwahl eine feste IP haben will, kann man keine bekommen. Aber T-Online bietet ja glücklicherweise auch eigene AllRound-VPN-Glücklichsein-Lösungen an, dafür benötigt man auch keine feste IP. Ansonsten erhält man die Auskunft, das man zu BusinessOnline wechseln müssen, wenn man eine feste IP haben will. Aber da T-Online eigene VPN-Lösungen anbietet, ist dies ja überflüssig.
– Nein, wir wollen nur eine feste IP, den Rest machen wir selbst. Wir wollen nicht wechseln und wieder 4 Monate auf unsere
Zugangsdaten wartet. Wir haben doch noch nichtmal die T-Online Software installiert und werden diese auch garantiert nicht auf dem Laptop jedes Mitarbeiters tun.
TSCHÜSS.

Außerdem wollen die 14,95€ im Monat für 2 Lizenzen (Zugänge).
– Sind die hacke?