Archiv für November 2005

Welt, höre mich!

von Khark am 30. November 2005 um 18:38 Uhr

Es soll Sommer werden!
Hell und warm!

Ich will verdammt nochmal wieder Inliner fahren!!!!drölf

Moderne Schule vs. N21 vs. Khark

von Khark am 30. November 2005 um 18:11 Uhr

Morgen gehe ich zum ersten mal mit meinem eigenen Laptop zum IT-Unterricht.
Der Lehrer weiß bescheid, findet es gut und kümmert sich beim IT-Verantwortlichen um so Kleinigkeiten wie IP-Adresse und besondere Nutzungsordnung.
Die Mitschüler sind auch vorbereitet und wirken eher desinteressiert – bin trotzdem mal gespannt wie die Reaktionen ausfallen.

Meine Erfahrungen was den privaten Laptopeinsatz in der Schule angeht sind da eher gespalten.
Jüngere Lehrer und der Technik/Neuerungen aufgeschlossenere Lehrer finden es gut das sich Schüler so engagieren und so wenigstens eine der 2er Gruppen (in der Schule sitzt man ja immer min. zu zweit vor einem PC) aufgespalten wird.
– Solange man während des Unterrichts nicht spielt o.ä. (Was aber eigentlich selbstverständlich ist aus meiner Sicht. Auf der Arbeit spiele ich ja auch nicht.)

Ältere Lehrer hingegen scheinen mit so einem Verhalten nicht klarzukommen. Von ihnen wird man komisch beäugt und als Paradiesvogel der sich nur hervortun will abgestempelt.

Rationale Argumente wie:
– Ich muss mir jede Stunde den C-/Java-/WasAuchImmer-Compiler wieder neu Konfigurieren, weil die 3 vorherigen Klassen da immer dran rumspielen oder die Wächterkarte meine Einstellungen rückgängig macht.
– So habe ich alle meine Programme und Notizen auch zu Hause und kann Nachmittags daran rumbastelen/lernen.
– Ich habe meine Programme und Dateien auch dann, wenn das Internet in der Schule mal wieder nicht geht und ich sie mir somit nicht per Mail schicken konnte. (Kommt besonders in der letzten Stunde vor der Klausur gut..)
– Ich arbeite alleine vor einem PC und lerne somit mehr und eine Gruppe wird um eine Person verkleinert.
– Irgendein PC geht ja immer nicht. Dann kann man meinen als Ersatz nehmen. (Wieso soll man nicht zu dritt vor einem (meinem) Laptop arbeiten? Ich sehe da keinen Unterschied.)

zählen da irgendwie nicht.

Was die Mitschüler angeht ist das auch so eine Sache.. Bei vielen läuft es unter “Soll er doch wenn er will.” bis “Mir egal.”. Einige sind neidisch (Wie teuer war der? 2.100 Euro!?) und werfen mir vor ich wolle angeben. Andere freuen sich einfach nur, das sie während der Stunde über meine Freigaben MP3s hören können.
– Und wenn ich mir dann die 160GB USB-Festplatte gekauft habe, kann man sogar während des Unterrichts Warez tauschen. :P

Von einem Kumpel weiß ich, das er sich ziemlich heftige Sprüche in der Uni anhören durfte, als er bei einer Vorlesung auf dem Laptop mitgeschrieben hat.
– 1 Woche später saß er mit einem T-Shirt, das den Spruch: “Eure Armut kotzt mich an!” trug, in der Vorlesung.
Seitdem kann er in Ruhe auf seinem Laptop mitschreiben.

Weltherrschaftsplan Nr. 3 gescheitert

von Khark am 29. November 2005 um 16:36 Uhr

Ich hab bei der Wahl zum Klassensprecher nur 1 Stimme erhalten :(
– Die ist aber immerhin nicht von mir selbst.

Fazit: Ich verfüge über genug ausbaufähiges Potenzial.

Und dabei hatte ich mich vor der Wahl noch so gut in Stellung gebracht, indem ich das Forum und die Mailingliste meiner Klasse eingerichtet habe und betreibe.
Naja, wie sagte mein Lehrmeister:
Wenn du sie nicht beherrschen kannst, dann kontrolliere sie wenigstens.

Und beherrschen tue ich sie, indem ich als max. Größe für die Avatare 100×100 Pixel lasse und nicht wie gefordert 350×350 Pixel.
– Avatare sind keine Wallpaper! :D

Mein erster Berufsschultag

von Khark am 29. November 2005 um 16:28 Uhr

Liebes Blogbuch,

am 21. November hatte ich meinen ersten Berufsschultag. Daher bin ich ganz früh aufgestanden um pünktlich bei meiner Berufsschule in Braunschweig zu sein. Auch wußte ich ja nicht, wo man da gut parken kann und wie die Parksituation morgens aussieht.
Naja, ich war jedenfalls pünktlich. In der Aula fand ich dann eine Tafel mit den Klasseneinteilungen. Dort habe ich dann gesehen, das sich der Name meiner Klasse noch geändert hatte. Wir (Informatikkaufleute) sind nun doch mit den IT-Systemkaufleuten in einer Klasse. Es hat wohl zuviele in der Probezeit zerrissen.
Dann sah ich noch einen Namen, den ich schon seit ewigen Zeiten nicht mehr gesehen hatte. Ein Mitglied der Altvorderen-Gruppe war wohl als Fachinformatiker in einer Parallelklasse. Das wird ein schönes wiedersehen mit vielen netten Stories, Lebensläufen und richtig viel Blödsinn.
Ein wirklich netter Lehrer (der sich später als mein AWSYS-Lehrer vorstellen sollte) hat mir dann noch erklärt, wo der Raum ist. Dann habe ich in der Aula gewartet.
Plötzlich begrüßte mich jemand an dessen Gesicht ich mich nun gar nicht erinnern konnte mit “Hey Christian, auch hier?” ich fragte ihn erstmal woher er mich kennt.

Einstellungsgespräch bei TNT

war seine Antwort. Und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Er war derjenige, der den Ausbildungsplatz bekommen hatte, den ich abgesagt habe, weil ich bei meiner Firma zugesagt hatte. Er hatte sich darüber sehr gefreut, weil er sonst dieses Jahr leer ausgegangen wäre. So hat er noch am 30.08. einen Anruf bekommen, das er zum 01.09. seine Ausbildung zum Fachinformatiker FR Systemintegration anfangen kann.
– War ich da vielleicht stolz, das es jemand getroffen hat, der es wirklich gebrauchen konnte.

Naja, dann ging ich mit ihm zu unseren Räumen die alle im gleichen Flur liegen.
Irgendwann kam dann auch der Lehrer. Dabei stellte ich fest, das wir ziemlich viele in der Klasse sind. Und ich bin einer der wenigen Männer. Wir sind soviele, das wir gar keine Namensschildchen haben sondern nur Nummern.
– Ach ich hab einfach mal ein Foto gemacht. Da ist unser Klassenraum, meine Mitschülerinnen und unsere 5Lehrer im Hintergrund ganz hinten. Ich bin hinter der Kamera und somit nicht auf dem Bild.

Klick! Mich! Größer!

Meine Klasse

Nach einer kurzen Einführung haben wir dann 5 DIN-A4 Zettel bekommen.
Schulverordnung, Waffengesetz, EDV-Nutzerordnung, Hinweis wie mit Krankmeldung etc. zu verfahren ist und das wir bei ansteckenden Krankheiten zu Hause bleiben sollen und diese Melden müssen, wobei ich mich fragte ob da Geschlechtskrankheiten auch zu zählen…

Dann habe ich mir noch als Usernamen für das Schulnetzwerk den Benutzernamen $Klassenname-23 gesichert, die 42 gabs leider nicht :(

Der Rest des Tages bestand aus einem Schulrundgang und Vorstellungsrunden und ist nicht weiter erwähnenswert.

P.S: Dieser Artikel entspricht nicht zu 100% den wahren Begebenheiten dieses Tages. :P

Windows stinkt

von MichiK am 28. November 2005 um 16:26 Uhr

Ich habe hier jetzt einen Linksys WRT54G mit der Freifunk-Firmware (auf OpenWRT basierend) drauf. Der routet recht ordentlich und meine Linux-Boxen haben kein Problem damit, sich per DHCP IP-Adressen abzuholen.

Doch mein Nachbar teilt sich den Internet-Zugang mit mir und er nutzt Windows. Nun ist es so, dass Windows keine IP abbekommt? Warum? Keine Ahnung. Es scheint daran zu liegen, dass der Linksys erst nach einem DHCPDISCOVER eine IP rausrückt, nicht schon nach einem DHCPREQUEST. Linux sendet einige Requests und wenn sich nichts tut, ein Discover, bekommt eine IP und die Welt ist in Ordnung. Windows kann wohl nur Requests senden und weiß nicht, was Discover ist…

Klar, ich könnte dem Linksys dieses Verhalten versuchen abzugewöhnen, aber ich komme nicht auf die Kommandozeile. Warum auch immer… eigentlich müsste das mit dem Passwort fürs Webinterface gehen, aber das stimmt angeblich nicht. :/

Blöd ist…

von MichiK am 28. November 2005 um 14:32 Uhr

…dass ich morgen ab 15 Uhr meine dreckige dann saubere Wäsche aus der Wäscherei abholen kann. Ich habe von 15:00-16:30 Uhr Vorlesung und die Wäscherei macht um 17 Uhr zu. In 30 Minuten schaffe ich es nicht von der Uni hierher.

Muss wohl ein Teil der (oder gleich die ganze) Chemie-Vorlesung dran glauben.
Und ich muss mir eine Waschmaschine kaufen, die Öffnungszeiten von dem Laden sind unter aller Kanone (Bin ich in der Uni: offen. Bin ich zu Hause und hab Zeit: geschlossen.) und ein billiger Spaß ist das auch nicht.

Verrückt ist…

von MichiK am 28. November 2005 um 14:27 Uhr

…wenn man bei McDreck eine Portion Pommes holt und dafür eine Quittung nachgeworfen bekommt, obwohl man gesagt hat, man brauche keine.

“Was dem Leser überlassen sei…”

von MichiK am 27. November 2005 um 11:27 Uhr

Ich habe in dem Analysis-Buch, was ich mir heute (mehr oder weniger freiwillig) reinpfeife, auf Seite 21 das erste “bestätigt man leicht… was dem Leser überlassen sei…” gefunden. Eigentlich hätte es das Buch verdient, dafür in die Ecke zu fliegen. Wenn da sowieso nur Zeug drinsteht, was man leicht selbst sehen könnte, müsste man es ja nicht lesen.

Aber es gibt dabei dann andererseits wieder um eine vollkommen schwachsinnige Sache (Gültigkeit von Assoziativ- und Kommutativgesetz für komplexe Zahlen), die man nun wirklich nicht beweisen muss. Ich find es schon pervers genug, dass der tolle Mensch es für nötig hält, die Existenz von Wurzeln im R+ zu beweisen *würg*

Mathematiker sind krank.

Achja: Ich wills heute noch bis Seite 100 schaffen.
Und nächste Woche dann nochmal.
Und dann vielleicht mal mit den Übungsaufgaben, die drinstehen…

Kabel-Frickeleien

von MichiK am 26. November 2005 um 19:01 Uhr

100-MBit-Ethernet und eine analoge Telefonleitung durch das selbe CAT5-Kabel?

Sieht zwar nicht grade toll aus aber geht perfekt und verbilligt meinen Telefon- und DSL-Anschluss um 50%…

Doch wieder Dell

von Khark am 24. November 2005 um 17:53 Uhr

Ich habe heute mit dem Support telefoniert. Und war doch sehr überrascht. Ein sehr netter Mann mit deutlichem Akzent (Ich würde eher sagen amerikanisch – aber der Name war eindeutig Osteuropäisch) hat mir wirklich sehr schnell weitergeholfen.

Fakt ist, das wohl das Mainboard einen Schuss weg hat.
Deswegen geht der Laptop nach der Berufsschule zu Dell. Maximal 10 Werktage soll es dauern.
– Also rechtzeitig zum Congress wieder da.

Ich soll einfach eine Nummer anrufen, dann wird der noch am gleichen Tag abgeholt. Der Mann meinte ein Dell-Mitarbeiter wird den abholen.. Ich vermute ja eher, das UPS oder TNT vor der Tür steht – mir aber relativ egal.
Und die Festplatte muss ich auch nicht mitschicken. Um genau zu sein: Festplatte, Akku und Netzteil bleiben hier.
– Wohl wegen Gewicht und Paketkosten und so :D

Egal, mal gucken wie es so hinhaut. So ein neues Mainboard wäre natürlich toll. Da habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht.

Abschweifung: Mein erster Rechner war mal Hardwaremäßig total hinüber. Grafikkarte kaputt, Netzwerkkarte hinüber, RAM kaputt, Prozessor sowieso, kurzum: Alles.
Alles bis auf die Festplatte.

Als der Rechner wiederkam hatte ich einen 50MHz schnelleren Prozessor und einen kostenlos (da Garantie) rundum erneuerten PC. Der zudem immer noch alle Daten auf der alten Festplatte hatte, da die Treiber ja alle Installiert waren und ansonsten exakt die gleichen Teile wieder eingbaut wurden.
Zudem eine um 6 Monate verlängerte Garantie (die Garantie vom Kauf wäre in 2 Monaten abgelaufen).
– Aber wie sowas durch das ändern der Bildschirmauflösung unter Windows98 passieren kann… Das ist mir bis heute ein Rätsel..

Mist! Ich muss vor dem Congress noch die Daten runterhauen.. *grml*

Ich hasse die LVB

von MichiK am 24. November 2005 um 16:15 Uhr

Die Leipziger Verkehrsbetriebe sind schon toll. Hier mal die Erlebnisse der letzten Tage:

Dienstag:Ich fahre in der Mittagspause aus der Uni zunächst mit der Linie 2 zum Wilhelm-Leuschner Platz südlich der City und steige dort in eine Linie 11 in Richtung Norden nach Hause. Kurz vorm Hauptbahnhof hält die Bahn mitten auf der Straße an, Durchsage vom Fahrer: “Leider ist eine Weiterfahrt derzeit nicht möglich, weil eine defekte Bahn vor uns die Schienen blockiert. Wer aussteigen möchte kann das tun.” 100 Meter weiter sieht es so aus. Eine Bahn hat beim Abbiegen aus Richtung Goerdelerring zur Westseite des Hauptbahnhofs die Oberleitung und den eigenen Stromabnehmer beschädigt und steht jetzt mitten in der Kurve. Das Tolle daran: Die Bahn steht mitten im Abbiegevorgang nach links, blockiert also nicht nur die Bahnen, die auf dem selben Gleis fahren (immerhin vier Linien im 10-Minuten-Takt, also alle 2-3 Minuten eine Bahn), sondern auch noch sämtlichen Verkehr vom Hauptbahnhof in Richtung Westen (und das ist VIEL – das Straßenbahnnetz ist hier zentral aufgebaut und ca. 2/3 aller Linien müssen an der Stelle vorbei…). Gedauert hat die Störung ca. eine halbe Stunde – gemerkt hat man davon auch noch zwei Stunden später was. Ich habe am Hauptbahnhof eine Viertelstunde auf eine Bahn gewartet, die eigentlich alle 10 Minuten fährt…

Mittwoch: Ich will abends zu einer Veranstaltung des örtlichen Chaostreffs in Connewitz, zu erreichen ohne Umsteigen in 28 Minuten. Da der Vortag um 20:00 Uhr anfangen soll, reicht die 19:30er Bahn locker. Ich gehe um 19:29 gemütlich zur Haltestelle und werde direkt von ZWEI Bahnen überholt, die ich auch mit einem beherzten Sprint nicht mehr kriege. Damit ist dann natürlich klar, dass in den nächsten 10 Minuten keine Bahn mehr kommen wird und ich niemals pünktlich beim Vortrag sein werde…

Donnerstag: Ich will mittags am Goerdelerring umsteigen und warte am Gleis 2. Ca. 100 Meter vor der Haltestelle hält eine Bahn an, schaltet die Warnblinkanlage an und blockiert damit den gesamten Verkehr in die Richtung, in die ich fahren will. Erst nach ca. 15 Minuten geht es gemütlich weiter.

Dies sollen nur einige Beispiele sein. Es gibt noch wesentlich interessantere Dinge, z.B. Verkehrsunfälle auf dem City-Ring, Bahnen, die erst für 15:34 auf der tollen Anzeigetafel angekündigt werden, dann für 15:35, 15:36… und schließlich um 15:44 fahren, Busse, die einem scheinbar vor der Nase wegfahren, dann aber doch noch länger an der Haltestelle als erwartet, schließlich aber in dem Moment, wo man zielsicher auf die Tür zu sprintet, die Tür schließen und losfahren…

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass die Straßenbahnen hier mit Windows laufen?

Formel

von MichiK am 24. November 2005 um 08:13 Uhr

v_A = \frac{(-\rho +\rho_0 ) \cdot u \cdot V}{-\rho \cdot V- \rho_0 \cdot V_0}

Ist sie nicht schön? Hab ich mal eben fix aufgestellt… hat nur 20 Minuten gedauert.

Die Preisfrage: Was für eine Größe ist u?

[CSS] Congress-Shirt-Spruch:

von Khark am 22. November 2005 um 23:29 Uhr

Mein diesjähriger Spruch für das Congress !eof-Shirt lautet:

My password is Pi inches long.

Ich finds total witzig und intelligent.
Und ihr? *g*

No comment

von Khark am 22. November 2005 um 23:17 Uhr

[...] Nicht durchsetzen wird sich dagegen Technik ohne Inhalt.
Ein ansprechendes TV-Programm findet ebenso seine Zuschauer wie interessante Printmedien ihre Leser. Und Hörer kaufen immer noch Musik, die ihren Geschmack trifft.
Die Herausforderung für die Anbieter besteht darin, sich auf der Höhe des sich stets wandelnden Publikumsgeschmacks zu bewegen.
Das ist die Kunst, die über den Geschäftserfolg entscheidet.
Die Klage über schlechte Geschäfte ist in Wahrheit oft nur der Mangel an Einfällen.
– Thomas Middelhoff (51); Medienmanager

Anstatt mich weiterhin über sinkendes Niveau und doofe Leute und/oder die Musik-/PC-/-Softwareindustrie aufzuregen, lasse ich obiges Zitat einfach mal unkommentiert hier stehen und lasse es auf mich wirken.

Wir plätten einen SuSE-Server in 3 einfach Schritten

von Khark am 21. November 2005 um 21:17 Uhr

1. Yast aufrufen
2. In der Firewall 2 Ports freigeben
3. Änderungen akzeptieren

Das schießt garantiert jeden SuSE-Server ab. *grml*
Ich weiß schon wieso ich vi + *.conf Dateien einem Yast vorziehe…

Und wie zum Teufel starte ich den ftpd bei SuSE neu wenn ich NICHT über Yast gehen will?
/etc/xinet.d/ftpd restart – Will nicht.
/etc/init.d/ftpd restart – Will nicht.
usw..

Und über Yast ist mir das einfach zu doof.

Kaputtes Dateisystem

von MichiK am 21. November 2005 um 03:26 Uhr

Beim Löschen einiger Dateien ist es passiert: “rm: Cannot delete file foo. File system is read-only.” Warum ist mein Root-Filesystem plötzlich read-only? Das kann nur einen Grund haben: Es gibt Probleme damit und bevor diese zu wirklich großen Problemen werden, wird das Filesystem halt read-only remountet. Man kann dann in aller Ruhe mal fsck laufen lassen, die Fehler beheben, das Filesystem wieder read-write mounten und alles ist wieder gut. Soweit die Theorie.

Die Praxis sieht anders aus. fsck spuckt einige tausend Fehler aus, wirft einem diverse “SEVERE DATA LOSS POSSIBLE” und anderes Zeug an den Kopf, was nicht grade vertrauenserweckend klingt. Anschließend soll man das System dann mal rebooten. Gesagt, getan. Das System bootet zwar noch, bleibt aber irgendwo im Bootprozess stehen, weil das Root-Filesystem immer noch (schon wieder?) read-only ist und manche Init-Scripte darüber stolpern. Warum? Es scheint keine /etc/fstab zu geben. Also gut, ab in den Single User Mode. “Give Root Password for maintenance” *tippsel* “Access denied” – Also scheint doch noch ein wenig mehr kaputt zu sein… sehr schön.

Nach einigem Suchen finde ich dann auch die (leider nicht ganz aktuelle) Knoppix-CD und starte davon. Leider erkennt die kein Software-RAID (tun aktuelle Knoppixe das?), aber zumindest lesend kann ich auf die Platten zugreifen. Ein Blick darauf zeigt dann das volle Ausmaß des Grauens: /lost+found ist ca. 620 KiB groß, enthält aber weder die fehlende /etc/fstab, noch die fehlende /etc/modules, noch einige andere Dateien, die ich vermisse. Dafür sind aber diverse Dateien aus /etc/logrotate.d, meine /etc/ssh/sshd_config, diverse Timezone-Definitionen und einige ELF-Binaries drin. Das Ausmaß des Schadens scheint also immens zu sein – Dateien quer durchs System sind betroffen.

Immerhin hat Knoppix viel Kram an Bord, den man im alltäglichen Leben braucht und ich habe es erstmal dazu gebracht, ein wenig zu routen, damit mich mein Nachbar nachher nicht erschlägt, weil sein Netz nicht mehr geht (er teilt sich einen DSL-Anschluss mit mir und mein Rechner ist nunmal das Gateway…). Irgendwann im Laufe des Tages muss ich dann meinen WRT54G klarmachen und erstmal übergangsweise ans Netz klemmen.

Und dann mal sehen, ob das System noch zu retten ist, oder ob ich es am besten gleich komplett platt machen und neu aufsetzen soll. Nein, ein Backup habe ich selbstverständlich nicht…

Murphys Gesetz Teil 4769128

von MichiK am 20. November 2005 um 23:30 Uhr

Heute: Straßenbahnen

  1. Schlägt man exakt auf die Minute pünktlich an der Haltestelle auf, fährt die Bahn grundsätzlich drei Minuten vor ihrem Fahrplan ab und man sieht allenfalls noch die Rücklichter – wenn man Glück hat.
  2. Ist man ausnahmsweise mal 10 Minuten früher da, als die Bahn, mit der man fahren möchte, fährt diese natürlich entweder exakt pünktlich oder verspätet sich sogar – man darf also ewig in der Kälte stehen und frieren.

Heute bin ich zweimal Bahn gefahren. Einmal ist Fall 1 eingetreten, einmal Fall 2. Das Gesetz kann also als empirisch erwiesen angesehen werden.

Bekanntmachung

von Khark am 20. November 2005 um 22:56 Uhr

Mir ist grad zum ersten mal in meinem Leben eine Screensession verrreckt.
Musste natürlich die Irssi/SILC-Session sein…

Naja, wenigstens mal eine Gelegenheit die Autoconnect-Einstellungen zu korrigieren :D

Neues von der Kabel-Front

von MichiK am 19. November 2005 um 16:31 Uhr

Da ich natürlich meinen Drucker heute noch in Betrieb nehmen möchte, habe ich mich kurzerhand in die Straßenbahn gesetzt und bin in Richtung City gefahren. In der Südvorstadt gibt es einen Laden, der sich “Hacker’s Island” nennt – eigentlich genau das richtige, zumindest vom Namen her. Dummerweise sind die Öffnungszeiten alles andere als Nerd-kompatibel… die machen Samstags um 14 Uhr zu – schön, wenn man 10 Minuten später vor der Tür steht.

Ich bin dann eben in die Innenstadt und hab mein Glück in der Computerabteilung von Karstadt versucht. Die haben heute ja immerhin bis 20 Uhr auf. Dort habe ich dann erstmal geglaubt, man wolle mich verarschen. Für ein stinknormales USB-Kabel wollen die dort schlappe 12,99 € haben. Ich habs natürlich nicht gekauft.

50 cm (sic!) lange CAT5-Kabel kosten dort übrigens 6,99 €. Und 1,5 m lange CAT5-Kabel kosten schlappe 9,99 €.

Laserdrucker und Kabel

von MichiK am 19. November 2005 um 10:31 Uhr

Ich habe mir einen günstigen Laserdrucker von Samsung gekauft. Der hat im c’t-Test nicht schlecht abgeschnitten und tut außerdem laut linuxprinting.org “Perfectly” mit Linux.

Die Kiste stand nun seit gestern hier rum und ich habe mich entschlossen, das Teil endlich auszupacken und aufzustellen. Doch nun die Überraschung: Es lag zwar ein Kaltgerätekabel bei (toll – so eins hätte ich auch noch übrig gehabt), aber kein USB- oder Centronics-Kabel (sowas habe ich dann natürlich nicht mal eben rumliegen). In der Anleitung steht dann der schöne Satz “Je nach Land liegen die Druckerkabel ihrem Drucker bei oder nicht.” Schön. Danke, dass ich das auch mal erfahre. Hätte man das nicht mit einem Aufkleber außen auf der Verpackung kenntlich machen können? Dann hätte ich direkt zum Drucker auch ein Kabel gekauft. Wär kein Problem gewesen…

Nun muss ich extra wegen dem dummen Kabel (nehm ich jetzt Centronics oder USB?) noch mal in die Stadt. Da kann ich echt froh sein, dass ich es jetzt gemerkt habe und nicht heute Abend oder morgen, wenn alle Läden zu haben.